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EnergyBalance
Ein kleines Gründerteam mit Erfahrungen in Reform-, Naturkosthandel und Businessmanagement bringt ein breites Spektrum an Grundwissen mit, welches durch externe Fachleute projektbezogen erweitert und stetig auf den neuesten Stand gebracht wird. Es wurden Produkte entwickelt, die es bisher in ihrer Qualität und mit den Eigenschaften nicht gab. So konnten bereits mehrere Marken und Patente angemeldet werden und warten auf die Erteilung.
Was bietet Ihnen EnergyBalance?
EnergyBalance ist eine Herstellerin von Nahrungsergänzungen und Gesundheitsprodukten. Durch eigene Zweigniederlassung(en), geplant in den einzelnen Ländern Europas werden Sie als Verbraucher, Therapeut, Naturarzt, Arzt etc. direkt per Versandhandel bedient.
Im Bereich Nahrungsergänzungen werden Produkte mit essentiellen Nährstoffen angeboten. Essentielle Nährstoffe sind: Minerale, Vitamine, Spurenelemente, Fettsäuren und Aminosäuren (Bausteine der Proteine/Eiweisse).
Diese können von Jung und jung Gebliebenen jeden Tag als Ergänzung zur täglichen Nahrung eingenommen werden. Damit wird die Gesundheit und Abwehrkraft gestärkt und vielen (Alters)-Krankheiten vorgebeugt. Denn Vorbeugen ist besser als Heilen.
Deswegen ist auch der Vertrieb der Produkte an Zulieferer von Reformhäuser, Drogerien und Apotheken in Europa in Vorbereitung.
Warum verkauft EnergyBalance essentielle Nährstoffe?
Die Qualität der Ernährung in Europa hat sich in den letzten Jahrzehnten langsam aber stetig verschlechtert. Degenerative Produktionsmethoden und Ernährungsgewohnheiten lässt die Zahl der von Zivilisationskrankheiten befallenen Menschen steigen. Dem folgen Leid und hohe Kosten im Bereich Heilung und Rehabilitation.
Eine Optimierung der Ernährung wäre erwünscht, wird aber trotz verfügbarer Lebensmittel und Wissen nicht - oder schlechthin kaum erreicht. Die menschliche Trägheit und der Wunsch nach Komfort - auch Convenience genannt, bevorzugen Kompromisse.
Die wichtigen Nährstoffe wie: Eiweisse, Kohlenhydrate und Fette werden genügend verzehrt. Durch die industrielle Verarbeitung der Lebensmittel mangelt es jedoch oft an essentiellen Mineralen, Vitaminen, Spurenelementen und Fettsäuren.
Es wäre für manchen Körper besser, diese in Form einer Nahrungsergänzung zu erhalten, als gänzlich darauf verzichten zu müssen.
Profitieren Sie von EnergyBalance
Kundenzufriedenheit und Effizienz sind unsere grösste Motivation. Es ist unser Bestreben Produkte von höchster Qualität, zu einem konkurrenzfähigen Preis anbieten zu können.
Unsere Produkte halten einem Vergleich mit der Konkurrenz Stand - und dies nicht nur in Qualität, sondern auch im Preis. Mit diesem Webshop versuchen wir Ihnen den Einkauf zu erleichtern und effizienter zu gestalten. Effizienz schafft die Grundlage zum Erreichen der oben genannten Ziele.
EnergyBalance erfüllt das Versprechen an Sie
Lieferung morgen - wenn Sie heute bis 15:00 Uhr bestellen. Das gilt für die Schweiz und Liechtenstein. Sie bezahlen PostPac Economy plus CHF 0.90 und EnergyBalance sendet die Ware per PostPac Priority.
Wenn Sie Kundin in einem EU-Land sind, findet die Bestellabwicklung ab unserem Lager in Deutschland statt. Sie bestellen und bezahlen in Euro bei EnergyBalance Locarno. Die Lieferfrist beträgt ca. 2-3 Arbeitstage nach Bestelleingang.
Von den vier Elementen
EnergyBalance™ ist ein eingetragenes Markenzeichen von EnergyBalance AG, Ruggell. Eine gute Gesundheit braucht den Einklang der Energien von Körper und Geist. Die vier Elemente spielen eine wichtige Rolle. Das war bereits den Alchimisten bekannt. Im 5. Jahrhundert v. Chr. entwickelte Empedokles die Theorie, dass alle Dinge aus den vier Elementen Luft, Erde, Feuer und Wasser bestehen. Diese Theorie hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Alchimie. Ein Grundprinzip der Alchimie stammt aus der Lehre des Aristoteles, nach der alle Dinge zur Perfektion hinstreben.
Bis zum 6. Jahrhundert v. Chr. war die griechische Medizin im Wesentlichen zu einer weltlichen Disziplin geworden: Man legte das Schwergewicht auf klinische Beobachtung und Erfahrung. In der griechischen Kolonie Crotona erkannte der Biologe Alkmäon im 6. Jahrhundert v. Chr., dass das Gehirn der physiologische Ort der Sinne ist. Nach der Vorstellung des griechischen Philosophen Empedokles war Krankheit in erster Linie eine Störung des Gleichgewichts der vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft). Ausserdem stellte Empedokles eine einfache Evolutionstheorie auf.
Der griechische Arzt Galenos (129 bis 199 n. Chr.) wandte die Säftelehre auch auf seelische Vorgänge an. Die falsche Säftemischung führt zur Entstehung der vier Temperamente: Melancholiker (Erde; melanos = schwarz, chole = Galle), Sanguiniker (Luft; sanguis = Blut), Phlegmatiker (Wasser; phlegma = Dampf), Choleriker (Feuer; chole = Galle). Neben Körpersaft und Temperament ordnet man den Elementen und ihren Qualitäten unter anderem auch Organe, Krankheitsprozesse und Heilmittel, insbesondere Pflanzen, zu. Dabei unterscheidet man beispielsweise ein trockenes Fieber (Feuer) von einem Fieber mit Schweiss (Luft). Akute Krankheiten sind feurig/luftig, chronische dagegen erdhaft/wässrig. Von den Organen sind zum Beispiel Herz und Galle feurig, Leber und Lymphe wässrig, Niere und Hormonsystem luftig, Lunge und Bewegungsapparat erdhaft. Kräuter mit Herzwirkung stärken Selbstwahrnehmung und Ich-Bewusstsein (Feuer), Leberheilpflanzen regenerieren den Organismus (Wasser), Nierenmittel wirken auf unsere Gefühlssphäre (Luft) und Lungenmittel stärken die physische Konstitution (Erde).
In den Kalifaten der Abbasiden blühte von 750 bis 1258 eine Schule der Pharmazie. Die älteste bekannte und später ins Lateinische übersetzte Arbeit dieser Schule ist die summa perfectionis magisterii, die dem arabischen Wissenschaftler und Philosophen Abu Musa Jâbir Ibn Hayyân (im Mittelalter Geber genannt) zugeschrieben wird. Die arabischen Alchimisten waren sowohl im Umgang mit Gold, Quecksilber, Arsen und Schwefel als auch mit Salzen und Säuren bewandert. Ausserdem kannten sie bereits einige der heute üblichen chemischen Reagenzien.
Von Arabien bahnte sich die Alchimie ihren Weg über Spanien nach Europa. Die frühesten noch vorhandenen Arbeiten europäischer Alchimisten stammen von dem englischen Mönch Roger Bacon und dem Philosophen Albertus Magnus. Beide glaubten an die Umwandelbarkeit minderer Metalle in Gold.
Dass es unmöglich sei, den berühmten „Stein der Weisen" zu entdecken, erkannte bereits Paracelsus im 16. Jahrhundert (1493-1541). Er forderte die damalige Fachwelt auf, diese sinnlose Suche nach dem Allheilmittel aufzugeben und stattdessen Arzneimittel herzustellen. Paracelsus gilt als Begründer der Iatrochemie. Allerdings findet man in seinen Schriften nicht nur Überlegungen, die auf rein wissenschaftlichen Erfahrungen und Beobachtungen beruhen. So spielten z. B. in seinem Weltbild das Prinzip des Flüchtigen (Mercurius), das Prinzip des Brennbaren (Sulfur) und das Prinzip des Rückstandes (Sal) eine wesentliche Rolle. Diese Bestandteile repräsentierten Geist, Seele und Körper des Menschen. Paracelsus vermutete auch, dass es einen wesentlichen Zusammenhang zwischen dem Menschen und dem Kosmos gebe.
Auch das indische Ayurveda (Sanskrit Ayur: langes Leben; Veda: Wissen), das aus dem Nordwesten Indiens stammende Wissen berichtet vom Leben, den Krankheiten und ihrer Überwindung. Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum dienen als Metaphern der elementaren Zustände des kosmischen Seins. Die wichtigsten Prinzipien der irdischen Natur (Doshas) werden beschrieben als Kapha (beständig, kalt, feucht), Pitta (leicht, heiss, leuchtend) und Vata (veränderlich, kalt, trocken). Die Entstehung von Krankheiten wird interpretiert als Folge eines Ungleichgewichts dieser Doshas oder durch die Ablagerung von Schlacken (Ama).
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Das Feuer ist als erstes durch den Weltgeist aus der Finsternis entstanden und durchflutet alles mit Licht und Wärme. Es ist die Ordnung nach dem Urchaos der Schöpfung. Feuer ist das aktive schöpferische Prinzip, die Intuition, Bewegung, Potenz, Kraft und der Wille zur Existenz. Für den Menschen ist es das Bewusstsein seiner selbst (mentaler Körper), sein Feuer der Liebe, seine Begeisterung, Lust und Erkenntnis.
Charakter: Warm - trocken; strahlend; brennend, aktiv.
Alchimie: Sulfur; alle Prozesse bei denen man Wärme verwendet.
Bewusstseinsform: Intuition.
Temperament: Cholerisch.
Organe: Herz, Arterien, Galle, Muskulatur, Abwehrprozesse.
Säfte: Gelbe Galle.
Geschmack: Scharf, brennend, bitter, warm, zusammenziehend.
Geruch: Beissend, krautig, würzig, warm, balsamisch, intensiv.
Pflanzensignatur: Reifung, Umwandlung der Blütenkraft in Samen. Verhärtungsprinzip; Ausbildung harter Hölzer (Zimtrinde, Eiche, Berberitze). Umwandlung des Blattprinzips in Nadeln oder Dornen (Berberitze, Schlehe, Disteln, Nadelgehölze). Ausbildung von Bitterstoffen, Scharfstoffen (teils auch Luft), fetten und ätherischen Ölen (Olive, Sonnenblume, Rosmarin, Wermut).
Farbausbildung: Gelb, Orange, Rot, Purpur.
Wirkung: Erhitzend und austrocknend, stimulierend, tonisierend, abwehrsteigernd, keimtötend, häufig emmenagog und den Kreislauf anregend; bei chronischen Leiden.
Konstitution: Luesinisch; oxygenoid, hyperton-plethorisch, athletisch.
Übermass von Feuer = Mangel an Wasser: Überwiegen der gelben Galle = cholerisches und extrovertiertes Temperament, häufig mit Tendenz zur Gewalt, auch gegenüber sich selbst; Ungeduld, Jähzorn, Rücksichtslosigkeit. Aktue und heisse Erkrankungen mit gleichzeitiger Trockenheit. Herz-Kreislauferkrankungen wie Hypertonie, Apoplexie, Sklerose (auch Erde), entzündliche Herzleiden. Allgemein Entzündungen mit Hitze und Rötung und wenig Sekretbildung, z.B. trockene Bronchitis. Gallenblasenentzündung (mit Steinbildung auch Erde), Hepatitis, Gastritis (Ulcus zeigt Übergang zu Erde). Septische Fieber; Leukozytose.
Im altindischen philosophischen System des Vaisheshika wird das Element Feuer (Tejas) mit der Eigenschaft (Paramanus); Gestalt (Rupa) erklärt.
In nahezu allen Mythologien existieren Geschichten über die Art und Weise, wie das Feuer zu den Menschen gekommen ist. In der griechischen Mythologie stiehlt der Titan Prometheus das Feuer vom Olymp, der Heimstatt der Götter, oder er entzündet eine Fackel an den Strahlen, die vom Wagen des Sonnengottes Phöbus ausgehen.
Agni (Sanskrit: Feuer), ist in der indischen Mythologie Gott des Feuers, der u. a. die Aufgabe hatte, das während den Verbrennungsritualen Geopferte ins Götterreich zu überbringen. Auch dient er zur Erklärung von Naturphänomenen wie dem Blitz; weitere Erscheinungsformen waren das Feuer in Holz und Stein auf Erden sowie die Sonne am Himmel. Im Prähinduismus spielte die Feuerverehrung - und mit ihr Agni - eine zentrale Rolle.
Hephaistos, in der griechischen Mythologie Gott des Feuers, der Schmiede und Handwerker, Sohn des Zeus und der Hera. Da er lahm und unbeholfen zur Welt kam, wurde er von der entsetzten Hera vom Olymp herabgeworfen. Von dort fiel er ins Meer und wurde von den Nereiden Thetis und Eurynome gefunden und in einer Höhle aufgezogen. Später nahmen ihn die Götter wieder in den Olymp auf, wo er mit Hilfe der Kyklopen Waffen und Geräte für die Götter schmiedete. Trotz seiner körperlichen Mängel erhielt er die Liebesgöttin Aphrodite zur Frau, machte sich aber immer wieder bei den Göttern zum Gespött, da diese ihn häufig betrog. Seine Schmiede siedelte man unter dem Ätna an, einem Vulkan in Sizilien. Hephaistos wird oft mit Vulcanus oder Mulciber gleichgesetzt, dem römischen Gott des Feuers, der ursprünglich von den Etruskern übernommen worden war.
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Über das Wesen des Elements Wasser schrieb ein chinesischer Gelehrter im 11. Jahrhundert: "Von allen Elementen sollte der Weise sich das Wasser zum Lehrer wählen. (...) Wasser erobert durch nachgeben; es greift nie an, aber gewinnt immer die letzte Schlacht". Im Wasser liegt die Keimkraft aller Dinge. Es hat die Kraft der Ernährung und des Wachstums. Es ist weiblich, passiv und alles durchdringend. Es ist das Leben, die Gefühle, die Liebe zur Natur, die Zärtlichkeit, das Mitgefühl. Wasser ist das Form- und Wachstumsprinzip des Lebens, der Bildekräfteleib (= Bild der Kraft) oder Ätherleib der Anthroposophen, mit dessen Hilfe die Regeneration und der Energieaufbau erfolgt.
Charakter: Feucht - Kalt, beweglich, formend, passiv.
Alchimie: Passiver Merkur, Putrefaktion, Kondensation.
Bewusstseinsform: Imagination, Medialität, Phantasie.
Temperament: Phlegma.
Organe: Leber, Keimdrüsen, Haut, Schleimhaut, Lymphe, Körperflüssigkeiten.
Säfte: Schleim.
Geschmack: Muffig, fad, schleimig, faulig.
Geruch: Durchdringend, aashaft, faulig, muffig, schweissig, pheromonähnlich.
Pflanzensignatur: Keimung; Säftefluss der Pflanze. Weiche und saftige Kräuter; mit fleischigen und wasserhaltigen Blättern (Agave, Aloe, Dachwurz - Überlebensprinzip im Element Feuer). An feuchten Stellen wachsend (Weide, Birke); Wasser- und Moorpflanzen (Seerose, Sonnentau). Nachtaktive Pflanzen (Königin der Nacht; Nachtkerze). Ausbildung von Schleimstoffen, Feuchtigkeitsspeicher.
Farbausbildung häufig Weiss, Rosa, Hellgelb.
Wirkung: Kühlend und anfeuchtend, entzündungswidrig, regenerierend, sedierend, häufig antiallergisch; bei akuten Leiden.
Konstitution: Lymphatisch; hydrogenoid; allergische Diathese (Anergie).
Übermass an Wasser = Mangel an Feuer: Überwiegen von Schleim = Phlegmatisches introvertiertes Temperament; Willensschwäche, Unentschlossenheit, unselbstständig, ängstlich. Ständige Müdigkeit, Schweissneigung (kalt), Kreislaufschwäche (ständiges Frösteln), Hypotonie, Bindegewebsschwäche. Lymphatismus mit Neigung zu Wassereinlagerungen. Alle Symptome verschlimmern sich bei feucht-kalter Wetterlage. Neigung zur Verschleimung (chronische Sinusitis, Bronchitis). Rezidivierende Erkrankungen, Infektneigung (oft auch Erde). Mykosen. Neigung zu Tumorbildung und Krebs. Status nach Schock. Fettsucht.
Im altindischen philosophischen System des Vaisheshika wird das Element Wasser (Apas) mit der Eigenschaft (Paramanus); Geschmack (Rasa) erklärt.
Wasser ist der Hauptbestandteil der lebenden Materie. 50 bis 90 Prozent der Masse lebender Organismen bestehen aus Wasser. Protoplasma, die Grundsubstanz lebender Zellen, enthält u. a. Fette, Kohlenhydrate, Proteine, Salze und andere Substanzen. Wasser fungiert dabei als eine Art Bindeglied. Es transportiert diese Substanzen, geht mit ihnen Verbindungen ein und sorgt für ihren chemischen Abbau. Das Blut von Tieren und der Saft in Pflanzen (siehe Pflanzensäfte), die u. a. für den Transport der Nahrung und die Entsorgung der Abbauprodukte lebenswichtig sind, enthalten reichlich Wasser. Auch im Stoffwechselgeschehen, besonders beim Abbau von Proteinen und Kohlenhydraten, spielt Wasser eine Schlüsselrolle. Dieser Prozess, den man Hydrolyse nennt, läuft ständig in lebenden Zellen ab.
Die Philosophen des Altertums betrachteten Wasser als das Element, das allen flüssigen Eigenschaften zu Grunde liegt. In vielen Kulturen der Erde nahm Wasser als symbolischer Urbeginn der Welt eine zentrale Rolle in den jeweiligen Schöpfungsmythen ein.
Grannus ist der Heilgott der keltischen Mythologie. In seiner Funktion als Wasser- und Bädergott fand er besondere Verehrung im Gebiet des heutigen Wiesbaden, in Lauingen an der Donau und in Aachen. Wie zahlreiche Inschriften bezeugen, ging der Grannus-Kult jedoch weit über den keltischen Einflussbereich hinaus. Der Gott wurde entweder allein, mit Sirona, einer keltischen Quellgottheit, oder mit nymphengleichen Wesen als Gefährtinnen verehrt.
Sumerische Religion, Religion der Völker im alten Sumer. Die Sumerer glaubten, dass das Universum von einem Pantheon regiert würde, an dessen Spitze die vier Gottheiten standen: der Himmelsgott Anu, die Erdgöttin Ki, der Sturmgott Enlil und der Wassergott Enki. Himmel, Erde, Luft und Wasser galten als die vier Elemente, aus denen die Welt zusammengesetzt war.
Feng Shui, fernöstliche Kunst, mit der unmittelbaren Umgebung in Harmonie zu leben. Die wörtliche Übersetzung lautet: Wind und Wasser.
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Luft ist der Vermittler zwischen Feuer und Wasser. Sie ist das Fluidum oder die Aura um die Dinge. Junius beschreibt sie als "Trägerin des Samens". Die Luft ist die astrale Welt der Träume, der Prophetie, der Psychometrie. Für den Menschen ist es seine Fähigkeit zum Gefühlsausdruck oder die Erkenntnis durch Überwindung der Polarität von Sympathie und Antipathie. Die Fähigkeit zur Kompensation und Flexibilität je nach Lebensumständen. Rhythmische Funktionen wie Atmung- und Herzschlag, Schlaf-Wachrhythmus, Monatsblutung, Hormonsystem.
Charakter: warm - feucht, gasförmig, aktiv.
Alchimie: Aktiver Merkur, Gärung, Destillation, Potenzierung.
Bewusstseinsform: Inspiration.
Temperament: Sanguinisch.
Organ: Niere, Blase, Nebennieren, venöser Kreislauf, Hormondrüsen, Nerven.
Säfte: Blut.
Geschmack: Scharf (auch Feuer), sauer, aromatisch, schweissig, schwefelig, senfig.
Geruch: Flüchtig, hell, fein, krautig, Kampfer- und Zitrusnote; Kopfnote in Parfüms.
Pflanzensignatur: Zarte Blüten (Sauerklee). Ausprägung von Blatt und Stengel (Merkur); Formung des Blattprinzips in das Fächrige und Gefiederte, Umformung zur Blüte mit Staubgefässen. Windsamer (Ulme); rankende Pflanzen (Waldrebe), schnellwüchsig; feingliedriger schlanker Aufbau (Honigklee); Ausbildung eines hohlen Stengels (Schierling). Pflanzen mit bizarrer Blütenform (Akelei). Ausbildung von Alkaloiden, Cumarinen, Saponinen, ätherischen Ölen, Herzglykosiden, Senfölglykosiden (da sehr warm, auch etwas Feuer).
Farbausbildung: Pastelltöne, Blautöne, Violett, Komplementärfarben, vielfarbig.
Wirkung: Erwärmend und anfeuchtend, Anregung geistiger Funktionen, aktivieren Stoffwechsel bei chronischen Leiden, keimtötend, resolvierend, häufig spasmolytisch.
Konstitution: Neurasthenisch, allergisch (Hyperergie), hypochondrisch; Tuberkulinismus.
Übermass an Luft = Mangel an Erde: Überwiegen von Blut = Sanguinisches, extrovertiertes, nervöses Temperament; Hysterie, hektisch; neurotische Charakterstruktur, nervöse Tics. Hyperthyreose; klimakterische Schweisse (warm). Nervöse Symptomatik wie Herzrhythmusstörungen, Cor nervosum, Infarkttyp. Akute Schübe allergischer Erkrankungen wie Urticaria, Heuschnupfen, Asthma (auch etwas Wasser). Entzündliche Leiden mit Tendenz zur Schwellung wie Gicht (auch Feuer) oder Arthritis. Entzündungen mit Sekretaustritt (Wundeiterungen). Krampfleiden, besonders periodische (Epilepsie, Migräne, Dysmenorrhoe). Venenentzündung (Thrombose zeigt auch Erde). Entzündliche Nieren-Blasenleiden.
Im altindischen philosophischen System des Vaisheshika wird das Element Luft (Vayu) mit der Eigenschaft (Paramanus); Berührung (Sparsha) erklärt.
Atmosphäre, Gemisch von Gasen, das einen Himmelskörper (wie die Erde) umgibt, dessen Gravitationsfeld stark genug ist, um die Gase vom Entweichen abzuhalten. Im Allgemeinen wird mit dem Begriff Atmosphäre die Lufthülle der Erde bezeichnet. Die Hauptbestandteile der Erdatmosphäre sind Stickstoff (78 Prozent) und Sauerstoff (21 Prozent). Der Rest setzt sich zusammen aus Argon (0,9 Prozent), Kohlendioxid (0,03 Prozent), verschiedenen Mengen von Wasserdampf und Spuren von Wasserstoff, Ozon, Methan, Kohlenmonoxid, Helium, Neon, Krypton und Xenon.
Helmont Johan van Baptista (1579-1644), flämischer Arzt und Chemiker, der erste Wissenschaftler, der zwischen Gasen und Luft einen Unterschied machte. Er war ein Wegbereiter der Experimentierkunst und einer frühen Form der Biochemie namens Iatrochemie. Helmont glaubte daran, dass Luft und Wasser die Grundelemente des Universums sind.
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Die Erde ist aus dem Zusammenwirken von Feuer, Wasser und Luft entstanden. Sie ist der Behälter aller himmlischen Strahlen und Einflüsse. Junius beschreibt sie als "Schatzhalterin aller Dinge". Sie ist die sichtbare Manifestation der Idee/Feuer. Hier entsteht Raum, Mass, Gewicht und Zeit. Es ist das Prinzip der Erstarrung, des Verharrens, des Ruhens. Das Wesen der Erde ist weiblich und passiv. Für den Menschen ist es seine Existenz in einer körperlichen Form, der physische Leib der Anthroposophen. In der Gnosis ist es der luziferische Fall in die Materie (Feuer in Erde).
Charakter: Trocken - kalt, fest, passiv.
Alchimie: Salz, Aschezusatz in spagirischen Präparaten.
Bewusstseinsform: Intellekt.
Temperament: Melancholie.
Organ: Lunge, Knochen, Gelenke, Haut und Hautanhangsorgane.
Säfte: Schwarze Galle.
Geschmack: Süss, salzig, erdig, modrig, teils relativ geschmacklos oder penetranter Nachgeschmack.
Geruch: Terpentinhaft, balsamisch, harzig, Fixative in der Parfümerie.
Pflanzensignatur: Wurzelbildung. Die Speicherwurzelpflanzen sind mehr dem Wässrigen verwandt, bittere gelbe Wurzeln dem Feuer und aromatische Wurzeln der Luft. Trockene, wasserflüchtende Pflanzen (auch oft Feuer), Rinden (auch Feuer), kriechende Pflanzen; ausdauerende Pflanzen; Immergrüne (oft auch Feuer); erdgeschichtlich weit zurückreichend (z.B. Farne); Pflanzen, die ein hohes Alter erreichen. Flechten. Wenig Blütenbildung. Ausbildung von Gerbstoffen; Betonung der Kieselsäure und anderer Mineralien.
Farbausbildung häufig unscheinbar, dunkle Farbtöne, Moosgrün, Grau, Dunkelviolett (auch Luft). Kohle- und Aschepräparate aus Pflanzen.
Wirkung: Kühlend und austrocknend, adstringierend, sedierend, wundheilend, blutstillend, teils antiallergisch und antibiotisch wirkend.
Konstitution: Psora, carbo-nitrogen, biliär, dyskratisch.
Übermass an Erde = Mangel an Luft: Überwiegen der schwarzen Galle = melancholischer, introvertierter Typ; Neurasthenie. Ausgemergelter, trockener Typ; verträgt keinerlei Reize; Vergreisung; senile Demenz. Sklerose (etwas Feuer), Multiple Sklerose; Neuralgien (auch etwas Wasser). Allgemein chronische, schleichende und progressive Leiden. Status nach Vergiftung durch Schwermetalle, Impfungen oder Chemotherapie. Allgemein trockene Hautleiden wie Psoriasis. Arthrose. Zirrhose. Immunschwächesyndrom. Status nach Entzündungen (Narben = Erde!). Jede Krankheit hat die Tendenz, im chronischen Verlauf in ein Übermass an Erde überzugehen. Der Tod ist kalt und trocken.
Im altindischen philosophischen System des Vaisheshika wird das Element Erde (Prithivi) mit der Eigenschaft (Paramanus); Geruch (Gandha), erklärt.
Eumeniden (griechisch: die Wohlwollenden, Gnädiggesinnten), in der griechischen Mythologie alte Geister oder Göttinnen der Erde, die mit der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht wurden, aber auch bestimmte moralische und soziale Funktionen wahrnahmen. Die Eumeniden wurden in Athen, in Kolonos und in Ländern ausserhalb Attikas verehrt. Obwohl man ihrem Namen verschiedentlich die Bedeutungen „die Freundlichen", „die Ehrwürdigen" und „die Gnädigen" gab, wurden die Göttinnen gewöhnlich als gorgonengleiche Kreaturen mit Schlangenhaaren und Augen, aus denen Blut tropfte, dargestellt.
Gaia (Ge), in der griechischen Mythologie Verkörperung der Mutter Erde und Tochter des Chaos. Sie war die Mutter und Gemahlin von Vater Himmel, der als Uranos personifiziert wurde. Aus ihrer Vereinigung gingen die ersten Lebewesen hervor: die Titanen, die Zyklopen sowie die hundertarmigen Riesen - die Hekatoncheiren. Uranos hasste und fürchtete die monströsen Hundertarmigen, obgleich sie seine Söhne waren, und setzte sie an einem geheimen Ort in der Erde gefangen, während er die Zyklopen und Titanen in Freiheit liess. Wütend über diese Bevorzugung, veranlasste Gaia ihren Sohn, den Titanen Kronos, seinen Vater zu vernichten. Er entmannte Uranos, und aus seinen Blutstropfen schuf Gaia eine weitere Rasse von Ungeheuern: die Giganten und die drei Rachegöttinnen Erinnyen. Ihr letztes und schrecklichstes Kind war Typhon, ein Ungeheuer mit 100 Köpfen, von dem man glaubte, dass es nach seiner Niederlage durch den Gott Zeus die geschmolzenen Lavaströme des Ätna ausspie.
Persephone, in der griechischen Mythologie Tochter des Göttervaters Zeus und der Demeter, Göttin der Erde und des Ackerbaues. Hades, Gott der Unterwelt, verliebte sich in Persephone und wollte sie heiraten. Zeus gab zwar seine Zustimmung, aber Demeter hatte Einwände. Deshalb ergriff Hades die Jungfrau, als diese gerade Blumen pflückte, und brachte sie in sein Reich. Als Demeter auf der Suche nach ihrer verlorenen Tochter umherwanderte, wurde die Erde verwüstet. Alle Pflanzen starben ab, und das Land wurde von Hungersnöten heimgesucht. Schliesslich sandte Zeus den Götterboten Hermes aus, der Persephone zu ihrer Mutter zurückbringen sollte. Bevor Hades sie gehen liess, bat er sie, die Speise der Toten zu essen, die aus Granatapfelkernen bestand. So war sie gezwungen, für ein Drittel des Jahres in die Unterwelt zurückzukehren. Als Göttin der Toten sowie Göttin der Fruchtbarkeit auf der Erde verkörperte Persephone das Wiederaufblühen der Natur im Frühling. Die Eleusinischen Mysterien wurden ihr und ihrer Mutter zu Ehren abgehalten. Die römische Proserpina entspricht der Persephone.
Yakschi, in der indischen Mythologie weiblicher Erd- oder Baumgeist, gewöhnlich als üppige Frau dargestellt. Yakschis sind bereits in der späten Maurya-Zeit (ca. 200 v. Chr.) auf Skulpturen abgebildet, die der frühbuddhistischen Kunst zugerechnet werden. Zusammen mit ihren männlichen Entsprechungen, den Yakschas, haben diese Wesen ihren Ursprung wahrscheinlich in vorbuddhistischer Zeit, in der sie als Fruchtbarkeitsgötter und -göttinnen verehrt und mit der Urkraft der Erde in Zusammenhang gebracht wurden. Sie galten als Wächter der tief in der Erde liegenden Schätze wie Edelsteine und waren daher Spender von Reichtum und Wohlstand.
Quellen:
Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2006 © Microsoft Corporation.
Die vier göttlichen Wurzeln der Existenz von Olaf Rippe mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Naturheilpraxis.
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